Die Geschichte von Familiennamen – The Story of German Family Names

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Die Geschichte von Familiennamen

Die Geschichte von Familiennamen

Die häufigsten Familiennamen in Deutschland sind Berufsbezeichnungen, insbesondere die umfassenden Berufe im Mittelalter: Müller, Schmidt (Schmied), Schneider… Deswegen fängt die Geschichte von Familiennamen im Mittelalter an.

Bis in das 12. Jahrhundert war es im deutschsprachigen Raum häufig, dass die Menschen nur einen Namen hatten. Das nennt man der Rufname (Vorname). Die Titel von Herrschern und geistlichen Würdenträgern, z.B. Karl der Große, waren die Ausnahme.

Vom 12. bis 14. Jahrhundert gab es ein drastisches Bevölkerungswachstum. Weil die damaligen Rufnamen nicht vielfältig waren, hat ein Name nicht mehr ausgereicht, um jemanden deutlich zu identifizieren.

Immer mehr Menschen haben die zusammengesetzten Namen angenommen. Beschreibende Wörter wurden am Ende des Rufnamens hinzugefügt. Diese Wörter könnten den Beruf („Hans der Bäcker“), das Aussehen („Peter mit der langen Nase“), die Charaktereigenschaften („Martin der stark“), den Geburtsort oder den Wohnort („Heinz aus Rosenberg“) des Namensträgers sein.

Diese beschreibenden Wörter wurden „Beinamen“ genannt. Der Unterschied zwischen dem Beinamen und dem Familiennamen ist, dass ein Beiname nicht vererbt wurde. Wenn Hans der Bäcker einen Sohn Peter hatte, und er (Peter) das Schmieden erlernt hat, dann hat er „Peter der Schmied“ geheißen.

Was ist passiert, wann „Hans der Bäcker“ nicht mehr Bäcker war, aber Müller wurde? Dann hat sich sein Name auch geändert. Er wurde „Hans der Müller“ benannt.

Wie man sich vorstellen kann, könnte/konnte diese Methode in den großen Städten verwirrend werden , wo viele „Hans der Müller“ hätten wohnen können. Es wurde ein Problem für die Verwaltung, diese Menschen zu unterscheiden. Diese Situation hat eine feste Namensgebung erfordert. „Hans der Müller“ ist „Hans der Müller“ geblieben, auch wenn er einen anderen Beruf bekommen hat. Seine Kinder haben ebenso den Familiennamen „Müller“ getragen trotz seines eigenen Berufs.

So hat sich der feste Familienname aus dem Beinamen entwickelt und die häufigsten deutschen Familiennamen sind Berufsnamen.


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